Installation von Programmen

Ninite_Easy_PC_SetupNächstes Schuljahr geht es los: Laptopklasse. Ich darf dabei den Admin spielen und mache mir seit geraumer Zeit Gedanken über die Einrichtung der Laptops. Heute bin ich dank der Seite Lehrerrundmail auf einen tollen Dienst gestoßen: Ninite Easy PC Setup. Statt verschiedene Programme aus dem Netz zu ziehen und eines nach dem anderen zu installieren, kann man den Dienst von Ninite nutzen. Auf der Seite werden eine ganze Reihe Standartprogramme angeboten, die eigentlich auf jeden Rechner gehören: Firefox, Thunderbird, VLC, Foxit Reader… Als Admin sucht man sich die Programme aus und Ninite erstellt eine Installationsdatei, die nach dem Herunterladen auf dem PC ausgeführt werden kann. Finde ich klasse und ich werde den Dienst auf jeden Fall nutzen.

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Einsatz von Schulfiltern

Ich hatte ja vor längerer Zeit schon einmal meine Gedanken zu Schulfiltern geäußert und dabei auch einen Kommentar des Herstellers erhalten. Nun schlägt Time for Kids wieder einmal Wellen. Nicht an meiner Schule, sondern bei Netzpolitik.org. Sie werden nämlich ausgefiltert (so wie meine beiden Websites auch). Interessant an der Meldung ist nicht die Meldung an sich, sondern die Kommentare dazu. Kleine Randbemerkung noch: die Filterung erfolgt nicht auf Grund des Inhalts, sondern weil Netzpolitik.org ein Weblog ist. Die werden grundsätzlich erst einmal ausgeschlossen.

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Das ist kulant – Mindmanager

Im Laufe des letzten halben Jahres habe ich das Betriebssystem von Windows nach Mac OSX gewechselt. Die Eingewöhnung ging sehr flott und eigentlich vermisse ich nichts – außer meinem Mindmanager von Mindjet. Heute habe ich dort angerufen um nachzufragen, ob es eine günstige Möglichkeit eines Cross-Upgrades gibt: ich gebe die Windowsversion zurück und erhalte für einen günstigeren Preis die Version für den Mac. Die Antwort des Supports war wirklich verblüffend: “natürlich, das machen wir kostenlos.” Das nenne ich kulant! Jetzt kann ich meine Kollegen weiter belustigen und meine Ideen als Mindmap visualisieren.

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Cobocards jetzt mit Pro-Account

Cobocards hatte ich ja hier schon einmal vorgestellt. Online Karteikarten erstellen und damit lernen. Besser noch: in der Gruppe lernen. Karteikarten können getauscht werden, man kann sich gegenseitig abfragen oder in einer Gruppe gemeinsam die Karten erstellen. Seit heute ist Cobocards in einer Pro-Version auf dem Markt (kostenpflichtig!). Den Unterschied zwischen “normaler” und “Pro-Version” kann man hier am besten einsehen. Finanziell schlägt das ganze mit 3.-€ im Monat zu Buche. Aus dem Blog der Cobocardsmacher ist auch zu erfahren, dass es demnächst eine App für das iPhone gibt.

Ich finde den Ansatz immer noch interessant, auch wenn ich im vergangenen Jahr nicht mit Cobocards gearbeitet habe. Vielleicht ergibt sich das ja in der neuen Laptopklasse, mal sehen. Den Jungs von Cobocards wünsche ich jedenfalls, dass ihr Konzept aufgeht. Vielleicht sollten sie einmal über ein Preismodel für eine komplette Schule nachdenken.

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Wir retten die Welt – Planspiel Klimawandel

Bildschirmfoto 2009-12-19 um 16.44.45.pngWas den verantwortlichen Politikern in Kopenhagen nur im Ansatz gelang, ist gestern meinen Schülern gelungen. Sie haben, trotz Wachstum, die Welt klimatechnisch nicht untergehen lassen. Im Ethikunterricht haben wir uns in den letzten Stunden überlegt, wie man ethisch korrekt handelt. Gestern kam dann die Umsetzung. Im Planspiel Klimawandel geht es darum, wirtschaftliche (meistens Wachstum) und politische Ziele zu erreichen. Dabei werden sechs Regionen simuliert: USA und Partner, Europa, ehemalige Sowjetunion, OPEC, die Schwellenländer und die Entwicklungsländer. Jede Ländergruppe hat ein „wirtschaftliches Ziel“, das darin besteht, eine bestimmte Anzahl Fabriken aufzubauen, um sein Wirtschaftswachstum zu sichern. Dieses wirtschaftliche Ziel ist allen Spielern bekannt. Gleichzeitig hat jeder Spieler für seine Ländergruppe ein „politisches Ziel“. Die politischen Ziele der Spieler können – wie auch in der Realität – stark voneinander abweichen oder sich sogar zuwider laufen. Kein Spieler kennt die politischen Ziele seiner Mitspieler. Sobald ein Spieler sowohl das wirtschaftliche, als auch das politische Ziel erreicht hat, gewinnt er sofort.

Während des Spiels muss man immer das Weltklima im Auge behalten, geht das nämlich rapide bergab (eigentlich eher bergauf), dann verlieren alle. Wir haben zwei Runden gespielt. Beim ersten Mal haben sich die Schüler bemüht, ethisch zu handeln, immer gelungen ist das nicht und am Ende haben “die Amerikaner” gewonnen. Für die Schüler war das “eh klar, die haben ja am meisten Kohle”. Das zweite Spiel gewannen dann die Entwicklungsländer, weil sie (höchst unmoralisch) alle gegeneinander ausspielten und nur ihr eigenes Ziel vor Augen hatten. Erstaunlicherweise ist bei beiden Spielen die Welt klimatechnisch nicht vor die Hunde gegangen.

Die Plattform lässt sich leicht einrichten und administrieren. Das Spiel ist mehr oder weniger selbsterklärend und hat auch in unserem Datenverarbeitungsraum gut funktioniert. Allerdings musste erst der Flashplayer installiert werden (Dank an den SysOP!). Nicht so positiv fand ich als Spielleiter, dass ich keinen “eigenen” Zugang zum Spiel hatte und mich immer an den Bildschirmen der Schüler orientieren musste. Letztich wäre es auch schön, wenn man das Spiel ein wenig schwieriger gestalten könnte, indem man die Ausgangslage verändert. Das Spiel eignet sich sicher auch für die Fächer Erdkunde und Sozialkunde.

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Rechtschreibung online – mega professionell!

Bildschirmfoto 2009-12-16 um 23.03.12.pngBeim Durchstreifen des Netzdschungels bin ich auf eine echte Perle gestoßen: Der Orthographietrainer. Hier hat sich jemand richtig Mühe gemacht. Die Seite eignet sich sowohl für die Arbeit im Unterricht, als auch für Hausaufgaben (mit Kontrollsystem!) oder als Übungsplattform für interessierte Schüler (oder solche, die es nötig haben). Um was geht es? Die Seite bietet Übungen für die Bereiche

  • Kommasetzung
  • Groß- und Kleinschreibung
  • Getrennt- und Zusammenschreibung
  • S-Laute
  • Vokale und Konsonanten (für fränkische Schüler ein echter Graus!)

Dabei kann man als Lehrer für die Hausaufgabenstellung nun folgendermaßen vorgehen: Anmeldung als Lehrer (ohne geht halt im Web2.0 gar nichts!) und dann eine Einladung an die Schüler erstellen, jeder bekommt ein Kennwort und ein Passwort. Der Lehrer sucht die Übungen in der Hausaufgabe aus und die Schüler kommen nach der Anmeldung sofort in den Hausaufgabenbereich. Dort erledigen sie ihre Übungen und ich kann als Lehrer erkennen, ob alles erledigt wurde. Ob man auch die Zahl der Versuche einsehen kann, weiß ich (noch) nicht.

Die selbstständigen Übungen können auch ohne Kenn- und Passwort durchgeführt werden. Die Übungen bestehen immer aus zehn Einzelübungen, die sich aber wiederholen, wenn man einen Fehler gemacht hat. Was wirklich toll ist: sie wiederholen sich nicht nur wörtlich, sondern auch sinngemäß. Die Regeln dazu kann man immer wieder einsehen.

Drei Anmerkungen noch: 1. Das Gästebuch wird gepflegt und Einträge sogar kommentiert. Das finde ich für eine nicht kommerzielle Seite mehr als bemerkenswert. 2. Die Seite wird wissenschafltlich ausgewertet, wer genaueres wissen will, informiert sich hier. 3. Erstaunlicherweise muss man manche Schüler auf die Hilfefunktion hinweisen. Das sollte man auch tun, sonst fangen sie das Raten an!

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Moodle hosten

Einen sehr lesenswerten Überblick über die Hostingmöglichkeiten von Moodle gibt Mike Riecken in seinem Weblog. Er zeigt die unterschiedlichen Ansätze und warnt (mehr oder weniger) vor dem Bedürfnis, Moodle selbst zu hosten. Für uns kommt diese Zusammenstellung wie gerufen, denn wir schlagen uns mit dem gleichen Problem herum: wir wollen Moodle, aber woher? Für mich sind das zwei “Spielfelder”: Unsere Schule möchte im kommenden Jahr eine funktionierende Plattform und wir wollen wissen, wo wir uns ansiedeln. Selbst hosten kommt auf keinen Fall in Frage, wirklich kommerzielle Anbieter sind deutlich zu teuer. Im Moment nutze ich die Plattform eines Kollegen, das kann aber kein Dauerzustand sein. Parallel dazu planen wir (in diesem Fall drei Kollegen und der MIB der Regierung von Unterfranken) eine Moodleplattform für die beruflichen Schulen im Regierungsbezirk. Vor zwei Wochen wurde sogar der Versuch gestartet, ein bayerisches Projekt daraus zu machen. Allerdings ist das zunächst einmal an den Finanzen gescheitert. Und in diesem Fall muss ich Mike Ricken ein wenig korregieren.

In seinem Artikel beneidet er “die Bayern”. “Bayern und Baden-Württemberg haben es gut. Da gibt es Organisationen, die das für einen regeln, eine stabile Umgebung anbieten und teilweise sogar Support leisten.” Das stimmt soweit, allerdings nicht unter der Überschrift “Der Dienstherr”. Die “Organisation”, die den Server einrichtet, pflegt und zur Verfügung stellt ist nicht der Dienstherr. Im Fall der Realschulen ist das ein privater Förderverein, im Fall der Gymnasien sind es die Ministerialbeauftragten der Regierungsbezirke. Geld vom Dienstherrn gibt es keines, Die Finanzierung beider Konzepte ist lediglich für einige Jahre gesichert, wie es weiter geht ist völlig unklar. Ich arbeite an einer beruflichen Schule in Bayern und unser Dienstherr hat vorletzte Woche verlauten lassen, dass er für eine zentrale Moodleplattform für die beruflichen Schulen in Bayern nicht zuständig ist. Das sei Sache der Sachaufwandsträger. Und damit ist ein bayernweites Moodle (wie es z.B. die Gymnasien haben) erst einmal vom Tisch, es sei denn, es finden sich genug Kollegen, die sich auf die Geschichte mit dem Förderverein einlassen.

So gut haben es die Bayern also nicht, wie die Sachlage in Baden-Württemberg aussieht, kann ich nicht beurteilen. Mit viel Interesse sehe ich aber nach Österreich und beobachte ihren Zugang zu Moodle. Die haben wirklich ein zentrales Moodle für alle Schulen im Land. Und das kostenlos. Hier in Bayern habe ich eher das Gefühl, e-learning ist als Möglichkeit der Materialsammlung für Vertretungsstunden gerne gesehen, mehr aber nicht.

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Nicht verzagen, Grammis fragen

Man kann nicht alles wissen, weder als Lehrer und schon gar nicht als Schüler. Abhilfe schafft im Normalfall Wikipedia – meinen meine Schüler. Und was da steht, das ist richtig. Punkt. Für alle Fragen rund um Grammatik empfehle ich aber Grammis, das grammatische Informationssystem des instituts für deutsche sprache (ids). Fachbegriffe, Wörterbuch, systematische Grammatik, alles da. Besonders schön für Schüler: man kann Fragen stellen, die auch vom ids beantwortet werden. Zum Beispiel: Heißt es der, die oder das Nutella? Das beantwortet die Wikipedia zwar auch, aber lange nicht so wissenschaftlich. Dafür mit einer Stellungnahme von Ferrero: Nutella ist ein im Markenregister eingetragenes Fantasiewort, das in der Regel ohne Artikel verwendet wird. Es bleibt jedem selbst überlassen, welchen Artikel er vor Nutella setzt.

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Buchrezensionen als Weblog

Das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bonn hat stellt ein wirklich interessantes Buchprojekt im Netz vor. Die Schüler rezensieren Jugendbücher, stellen ihre Rezensionen anschließend auf die Webseite und lassen die Rezensionen dann von den anderen Schülern bewerten. Auslöser für diese Idee war die Tatsache, dass eigentlich immer die Eltern bzw. Buchhändler Empfehlungen aussprechen, welche Bücher gelesen werden sollten. Mit dem Projekt sollen sich nun Schüler ein Bild von den Büchern machen können. Ich finde, das ist ein wirklich gelungenes Projekt. An meiner Schule organisieren die Schüler die Schülerbücherei selbst (die ist allerdings noch recht spärlich ausgestattet), vielleicht wäre das ja auch etwas für diese Projektgruppe. Ein Blick auf die “Jungen Kritiker” lohnt sich allemal.

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Innerdeutsche Grenze

Die Deutsche Welle hat eine tolle Seite veröffentlicht, die sich mit der innerdeutschen Grenze befasst. Kernstück der Seite ist eine Animation, die die Grenze beschreibt. Für jemanden wie mich, der mit der Grenze um die Ecke groß geworden ist, weckt das doch Erinnerungen, auch wenn ich alles “nur” von der Westseite her betrachtet habe. Für den Geschichtsunterricht sicherlich ein toller Tipp, eingebunden in Moodle sicher ein Highlight für den Unterricht.

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