Archiv für Oktober, 2008

Umzug abgeschlossen

Das ging einfacher als ich gedacht hatte. Export der Daten in eine xml-Datei, einlesen auf dieser Seite, fertig. Jetzt gilt es als nächstes die Kategorien und Tags zu vereinheitlichen und dann ist der Umzug auch schon abgeschlossen. Letztlich muss ich nur noch die Adresse neu verlinken. Ich habe eigentlich mit mehr Arbeit gerechnet.

Heute Abend freue ich mich auf Hagen Rether, den ich in Kissingen im Kurtheater bewundern werde. Damit endet dann mein Kulturprogramm. Dieses Jahr waren einige Kracher dabei: Volker Pispers, Urban Priol, Andreas Giebel und Günther Grünwald. Ich finde, das kann sich sehen lassen.

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Zu wenig Zeit…

… um zwei Blogs am Laufen zu halten. Ich habe in letzter Zeit so einige eingefahrene Wege betrachtet und musste feststellen, dass ich ein paar Aktivitäten streichen muss. Dazu gehört auch die Trennung von beruflichen und privaten Themen in meinen Weblogs. Deshalb werde ich in den kommenden Ferien das private Weblog auflösen, die Beiträge hier einstellen und die Adresse hierher umleiten. Ich bin gespannt, wie das funktioniert.

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Cobocards – die Zweite

image Eigentlich wollte ich heute mit meiner Abschlussklasse Cobocards ausprobieren. Die Klasse hat auch grundsätzliches Interesse bekundet, leider konnten wir aber nicht in den Datenverarbeitungsraum gelangen, weil dieser besetzt war. Deshalb habe ich den Dienst zusammen mit einem Kollegen ausprobiert. Die Anmeldeprozedur gestaltet sich recht einfach, E-Mail-Adresse und Passwort reichen aus. Das Anlegen der Karteikarten dürfte meine Schüler nicht überfordern. Über den Reiter “Lernen” kann man sich dann bereits selbst abfragen. Der Mehrwert von Cobocards besteht aber darin, dass man mit anderen Schülern zusammen lernen kann. Eine Einladung zum Lernen verschickt man per E-Mail, allerdings muss der Eingeladene entweder einen Account anlegen oder bereits einen besitzen. (Das empfinde ich bei den ganzen Web 2.0 Diensten immer wieder als Manko!) Nun kann man die Karten auch gemeinsam lernen. Derjenige, der abgefragt wird, sieht nur die Frage auf den Karten, der andere auch die Antworten. Im Chat kann man sich dann austauschen und der Abfrager kann dann entscheiden, ob er die Antwort als richtig, teilweise richtig oder falsch einsortiert. Am Ende steht dann eine kleine Statistik, die über den Lernerfolg Auskunft gibt.

Clever finde ich, dass die Ergebnisse der Abfrage grafisch aufbereitet werden, so dass man beim nächsten Mal gezielt die Fragen auswählen kann, die man vorher nicht richtig beherrscht hat. Während der Abfrage bietet sich statt des Chats auch ein normales Telefongespräch oder eine Unterhaltung über Skype an.

Während unseres Tests hatten wir Schwierigkeiten, eine Verbindung herzustellen, wenn zwei unterschiedliche Browser verwendet wurden (in unserem Fall Opera und Firefox). Wenn beide Teilnehmer die gleichen Browser verwendet haben, war die Verbindung problemlos.

Ob und wie man gemeinsam bei der Erstellung der Karten zusammenarbeiten kann, haben wir nicht ausgetestet. Das werde ich dann wirklich mit meiner Abschlussklasse versuchen. Die Schüler haben sich bereits für das Fach Betriebswirtschaft ausgesprochen, um so den Lernstoff des letzten Jahres aufzubereiten. Bericht folgt!

Nachtrag: Mittlerweile haben sich die ersten Schüler aus meiner Abschlussklasse gemeldet und offenbar selbst das Arbeiten mit Cobocards angefangen. Freut mich!

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Selbstevaluation online

image Als ich heute auf Peruns Weblog den Artikel gelesen habe, dass der Betreiber von WordPress PollDaddy gekauft hat, habe ich ein wenig gebraucht, bis ich die Meldung einordnen konnte. Am vergangenen Wochenende durfte ich wieder einmal Gast bei der privaten Wirtschaftsschule Krauß in Aschaffenburg sein. Im Rahmen der kollegialen Unterrichtshospitation kamen wir auch auf Schülerbefragungen zu sprechen und welche Möglichkeiten Fragebögen bieten. Hier schließt sich nun der Kreis zu PollDaddy. Mit diesem Dienst kann man nämlich die Schülerbefragungen auch online durchführen und man erspart sich das Auszählen der einzelnen Antworten. Bisher konnte man in der kostenlosen Variante pro Umfrage 10 Fragen stellen und im Monat maximal 100 Antworten bekommen. Das Erstellen der Umfragen funktioniert sehr einfach, das Ergebnis lässt sich fast noch einfacher einsehen. Vielleicht ist es ja sogar möglich, die Schüler im Rahmen einer DV-Stunde an der Evaluation teilnehmen zu lassen.

PollDaddy bietet eine schnelle Möglichkeit, seinen eigenen Unterricht zu evaluieren. Ich denke, dass die Beschränkung auf 100 Antworten kein wirkliches Problem darstellt, obwohl ich hoffe, dass sich die Benutzer von WordPress nun über erweiterte Funktionen freuen können. Inwieweit PollDaddy in die Benutzeroberfläche von WordPress integriert wird, ist offenbar noch nicht geklärt, per Plugin ist eine Verknüpfung allerdings jetzt schon möglich.

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Terminfinder

image Bei gemeinsamen Sitzungen oder Konferenzen ist meist Schluss mit lustig, wenn ein neuer Termin gefunden werden muss. Alle Teilnehmer kramen dann in ihrer Tasche, zücken ihren Terminkalender, schalten ihren PDA an oder werfen einen Blick auf ihr Handy. Wenn wieder Ruhe eingekehrt ist, wird der Termin gesucht. Meistens zieht sich diese Aktion über mehrere Minuten hinweg, bis man feststellt, dass das Vorgehen  mehr Zeit erfordert als man gedacht hätte.

Hier hilft ein kleines Programm im Internet weiter: mit Doodle.ch kann man relativ schnell einen gemeinsamen Termin finden. Ein Mitglied der Gruppe erstellt die möglichen Termine (mit Uhrzeit) auf der Website und lädt anschließend die anderen Teilnehmer zur Umfrage ein. Das geschieht per E-Mail. Wenn man nun den Link aufruft, kann man seinen Namen angeben und anschließend die passenden Termine ankreuzen. Ist das erledigt, findet sich ein Termin fast wie von alleine. Besonders schön finde ich, dass man sich bei dem Dienst nicht mit einem Passwort anmelden muss. Der Versand des Links reicht völlig aus. Der Umfragenersteller kann dann unter dem gleichen Link das Ergebnis abrufen. Im Moment entwickeln die Macher von Doodle das Konzept weiter. Ich bin gespannt, welche neuen Möglichkeiten Doodle dann bieten wird. Hoffentlich bleibt man bei dem Konzept, alles ohne Anmeldung abwickeln zu können.

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Berufswahl im BR

Der Bayerische Rundfunk bietet immer montags um 19:15 Uhr die Sendung “Ich mach’s!” an. Dabei geht es um Ausbildungsberufe und Lehrstellen. Jede Woche wird ein Beruf vorgestellt. Am 13. Oktober zum Beispiel drehte sich die Sendung um den Beruf des Polizisten. Eine Woche später ist der Leichtflugzeugbauer an der Reihe. (Ich wusste gar nicht, dass es diesen Beruf gibt!). Parallel zur Fernsehsendung kann man im Onlinebereich des Bayerischen Rundfunks alte Sendungen nachlesen und auch Videomitschnitte ansehen. Besonders nett fand ich die Sendung über Holzbildhauer, hier steht nämlich die Holzbildhauerschule in Bischofsheim im Mittelpunkt. Wer sich also schnell über einen Beruf informieren möchte, findet auf der Seite des BR sicher alles Wichtige.

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Interaktive Deutschübungen

In diesem Blog habe ich ja bereits mehrfach auf interaktive Deutschübungen hingewiesen. Ulrich Koch vom Franz-Ludwig-Gymnasium in Bamberg hat auf seiner Seite eine ganze Reihe von interaktiven Übungen und Materialien für Deutsch und Englisch erstellt. Der Fachbereich Deutsch erstreckt sich über Grammatik, Rechtschreibung, Aufsatzlehre, Textanalysen und sogar Literaturunterricht. Alle Aufgaben können online gelöst und auch korrigiert werden. So erhält man sofort eine Rückmeldung über seine eigene Leistung. Der Kollege hat sich mit dieser Seite wirklich viel Arbeit gemacht und das Ergebnis ist beeindruckend. Recht herzlichen Dank dafür!

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Sozialkundegrundwissen für das Handy

image Nein, das ist keine Anleitung zum Spicken. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung habe ich ein mobiles Politiklexikon entdeckt. Pocket Politik kann man sich auf der Seite der Bundeszentrale umsonst herunterladen und anschließend auf sein Handy spielen. Es gibt keine Beschränkung und das Programm kann unbegrenzt an andere weitergegeben werden. Voraussetzung ist ein javafähiges Handy. Natürlich deckt das Programm nicht alle politischen Grundbegriffe ab, wer aber wissen möchte was der Vermittlungsausschuss macht oder was ein Referendum ist, der ist mit Pocket Politik sehr gut bedient. Von einem Einsatz in Stegreifaufgaben oder Kurzarbeiten rate ich aber dringend ab.

Kleine persönliche Anmerkung: die Technologie,die die Bundeszentrale hier verwendet, wäre sicher auch für andere Projekte gut geeignet. Ich könnte mir eine Art Literaturlexikon vorstellen oder eine Zusammenstellung von betriebswirtschaftlichen Begriffen. Richtig gut wäre es, wenn die Schüler selbst ein solches Lexikon anlegen und pflegen könnten, das sie dann untereinander tauschen. Im Grunde handelt es sich bei dieser Idee um ein tragbares Wiki. Leider bin ich aber nicht in der Lage so etwas zu entwickeln. Sollte es bereits solche Lösungen geben, dann sagt bitte Bescheid.

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