Archiv für April, 2009

Bewerbungsflyer

Das Thema Bewerbung ist an meiner Schule sehr wichtig, schließlich gehen die meisten unserer Schüler nach ihrer Zeit bei uns ins Berufsleben. Wir bieten den Schülern eine Reihe von Projekten, die sich mit dem Thema auseinandersetzen: Bewerbungstraining in Zusammenarbeit mit AOK und Sparkasse, ein eintägiger Projekttag zum Thema Anschreiben und Lebenslauf, Besuch des Berufsinformationszentrums, der Berufsbasar (jetzt “Schule und Beruf”), an dem verschiedenste Ausbildungsberufe von Azubis vorgestellt werden… Letztlich ist es aber die Bewerbungsmappe, die meinen Schülern die meisten Probleme bereitet. Bei Lehrer-Online habe ich eine Alternative zur klassischen Mappe gefunden, die aber sicher nicht für alle Berufsgruppen “zieht”: den Bewerbungsflyer. Astrid Raimann stellt hier ein Projekt vor, das Kunstunterricht, Deutsch, Arbeitslehre und Informatik miteinander verknüpft und “nebenbei” auch noch Regeln für gutes Layout vermittelt. Diese Einheit werde ich im Auge behalten. Wenn an meiner Schule das Thema “Notebookklasse” endgültig entschieden ist, kann ich mir die Arbeit an einem Bewerbungsflyer gut vorstellen. Selbst wenn man den Flyer nicht aktiv für Bewerbungen einsetzt, hat er seinen Sinn im Rahmen von “Selbst- und Fremdeinschätzung”.

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Links sammeln – Rechtschreibung und Grammatik im Netz

Heute ein Artikel mit Doppelinhalt. Zum einen bin ich von Schülern gebeten worden, Links zu Rechtschreib- und Grammatikübungen zu veröffentlichen, andererseits wollte ich auf einen Webdienst hinweisen: Sqworl. In Sqworl sammelt man seine Links und erhält dann einen Gesamtlink mit Webseitenvorschau. So sieht das ganze dann aus. Zum Erstellen von Linklisten ein netter Dienst, allerdings wird schon wieder einmal eine neue Anmeldung nötig. Positiv finde ich die Gelegenheit, die Links zu kommentieren. Schön wäre es, wenn man den Dienst – im Sinne einer CI – in Wordpress einbinden könnte und wenn die Schüler die Links ebenfalls kommentieren bzw. bewerten könnten. Vielleicht kommt das ja noch.

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Online Speicherplatz

Zurzeit sehe ich mich nach Onlinespeicherplatz um. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Ich sichere meine Daten zweifach: eine Festplatte im PC, eine weitere externe. Allerdings hätte ich gerne eine weitere Speichermöglichkeit außer Haus. Schön wäre es, wenn ich auf diesen Speicherplatz online zugreifen könnte. Da ich keine Lust habe, immer eine externe Platte mit mir rumzutragen, fällt dieses Lösung aus. Mein Platzbedarf ist recht groß, weil ich gerne auch meine CD-Sammlung archivieren möchte. Im Hinblick auf meinen Unterricht wäre es auch schön, wenn ich einzelne Ordner bzw. Daten online zur Verfügung stellen könnte. Dabei sollten sich Schüler oder Kollegen aber nicht beim Onlinespeicher anmelden müssen. Ein verschickter Link per Mail sollte reichen. Wenn ich das Zugriffsrecht auch wieder entziehen könnte, wäre das praktisch. Unabdingbar: Sowohl Windows als auch MacOS müssen unterstützt werden. Im Test befinden sich drei Anbieter: Wuala, Humyo und Dropbox.

Humyo

Humyo bietet 10 GB freien Speicherplatz (5 GB für Medien, 5 GB für Daten). Sollte man mehr benötigen, kann man 100 GB für knapp 60€ im Jahr erwerben. Der Premiumaccount bietet auch eine Synchronisation und SSL-Verschlüsselung. Außerdem gibt es keine Beschränkung der Transfergeschwindigkeit.

Die Anmeldung erfolgt über ein Webinterface, so dass man von jedem PC aus zugreifen kann. Nachteil: man kann Daten zwar teilen, die anderen Benutzer müssen dann aber ebenfalls bei Humyo angemeldet sein.

Dropbox

Dropbox bietet 2 GB freien Speicherplatz, will man mehr, zahlt man 99$ pro Jahr für 50 GB. Das ist teurer als Humyo, dafür gibt es die Synchronisation auch schon im “Umsonstaccount”. Auch das Teilen von Daten ist m.A. besser gelöst, ein Mail reicht, anmelden muss sich niemand. Kombiniert man die Dropbox mit Truecrypt, kann man sich ein verschlüsseltes virtuelles Laufwerk einrichten. Dort sollten private Daten wirklich sicher sein. Soweit ich das überblicken kann, steckt Amazon hinter dem Angebot. Das Synchronisationstool ist klasse: ändere ich eine Datei an Rechner 1 und an Rechner 2 und synchronisiere, dann legt Dropbox zwei Kopien an, so dass ich am Ende entscheiden kann, welche nun die korrekte ist. Es geht also nichts verloren.

Wuala

Wuala fährt ein völlig anderes Konzept. Im Grunde gibt es drei Geschäftsmodelle: 1 GB bekommt man umsonst, 50 GB kosten 60€, 100 GB 100€ im Jahr. Alternativ kann man sich Speicher dazuverdienen, in dem man Speicherplatz auf seinem eigenen Rechner anbietet. Die Verschlüsselung erfolgt auf dem eigenen Rechner, ein Webinterface macht die Benutzung auf anderen Rechnern sehr einfach. Leider gibt es eine Beschränkung der Uploadgeschwindigkeit auf mickrige 100KB/s. Download ist gar kein Problem, sogar ein echtes Streaming von z.B. mp3-Dateien geht. Ein Synchronisationstool habe ich bisher nicht entdecken können. Richtig klasse finde ich aber die Möglichkeit, Dateien zu kommentieren oder zu verschlagworten. Für die Archivierung nicht unerheblich! Das Teilen der Dateien ist auch ohne Anmeldung möglich, sehr praktisch finde ich in diesem Zusammenhang das Handling dieser Dateiteilung.

Fazit:

Um Dateien von verschiedenen Rechnern zu synchronisieren ist die Dropbox erste Wahl. Zur Archivierung und zur Zusammenarbeit mit Schülern und Kollegen überzeugt mich Wuala. Vor allem die Möglichkeit des “Taggens” begeistert mich. Allerdings wäre noch zu klären, was geschieht, wenn ich die Festplatte tauschen muss. An Humyo ärgerte mich das Handling mit dem Firefox, Humyo entfällt auch, weil eine Anmeldung für die “Mitarbeiter” nötig ist. Ich arbeite also (vorerst) mit Wuala, 18 GB habe ich mir schon “dazuverdient”. Sollten die Preise bei Dropbox fallen, ist das eine echte Alternative.

Nachtrag:

Andreas Roth weist auf seiner Seite auf Skydrive hin, dieser Dienst bietet 25 GB Speicherplatz “umsonst”. Da der Dienst von Mircrosoft stammt, sollte man wirklich einen Blick in die AGBs werfen.

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Powerpoint im Internet

Ich habe wieder einmal einen praktischen Dienst im Internet gefunden, mit dessen Hilfe man Powerpoint-Daten im Internet verfügbar machen kann. Manchmal möchten meine Schüler ihre Präsentationen austauschen und stellen dann fest, dass sie sie nicht öffnen können, weil eine andere Version vorliegt oder weil sie kein Powerpoint verwenden.  Manchmal möchte ich die Präsentationen vorher sehen oder archivieren, ohne mir eine fremde Datei auf meinen Rechner zu ziehen. Hier hilft Slideshare. Nach einer Anmeldung (über die Masse an Accounts sollte man eigentlich auch einmal sprechen) kann man eigene Präsentationen hochladen und beschreiben. Die Mitschüler können kommentieren und bewerten. In meiner Projektklasse hat sich gezeigt, dass die Schüler sich sehr schnell zurecht finden und mit der Bedienung keine Probleme haben. Schade, dass man die Slides nicht auf “privat” stellen kann und so über Einladungen nur einen bestimmten Adressatenkreis erreicht. Slideshare in Moodle wäre die Lösung.

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Spieledatenbank

So ab und an brauche ich zu verschiedenen Anlässen Spiele für eine größere Gruppe. Normalerweise verlasse ich mich dann auf meine “New Games Bücher”, die aber mittlerweile gut 15 Jahre auf dem Buckel haben. Interessante Ideen liefert auch “Der Punkt auf dem i”  von Gudrun Wallenwein. Eine gute Anlaufstelle habe ich jetzt neu im Netz entdeckt: Das SpieleWiki des CVJM München. Nicht alles ist für meine Zwecke einsetzbar, aber die ein oder andere gute Idee habe ich schon bekommen. Schön finde ich, dass man die Spiele in einer Suche eingrenzen kann.

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Informationen zu Ausbildungsberufen

Webseite von alleberufe.de

Webseite von alleberufe.de

Vor etwa vier Wochen haben wir an der Schule ein großes Projekt zum Thema “Bewerbung” gestartet (mein erster Moodle-Kurs!). Die Schüler sollten u.a. Informationen zu bestimmten Berufen finden. Das ist einigen nicht wirklich gelungen und im Feedback gaben die Schüler auch an, dass ihnen eine zentrale Anlaufstelle gefehlt habe. Also: hier ist sie!

Alle Berufe.de gibt einen Überblick über rund 350 Ausbildungsberufe in Deutschland. Mit dabei sind natürlich die Klassiker Bürokaufmann oder Koch, aber auch Exoten wie Thermometermacher oder Clown. Ehrlich, das kann man an der Berufsfachschule in Mainz lernen.

“Alle Berufe” zeigt aber nur die verschiedenen Berufe an, genauere Informationen werden verlinkt. So findet man dann die zuständige Organisation, die für die Ausbildung zuständig ist. Gibt es niemanden, landet man auf der Seite der Bundesagentur für Arbeit. Wer also einen kompakten Zugang zu allen Berufen sucht, der ist hier richtig.

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Nachbesprechung Schwabach

Wir sind Modellschule für das “Segel-Projekt“. Die konkrete Umsetzung findet bei uns aber nur in der zweistufigen Wirtschaftsschule 1 und dort auch nur in den Wirtschaftsfächern statt. In einer Diskussion entstand die Frage, ob es nicht sinnvoll wäre, bereits in der 8. Klasse und in allen Fächern einzusteigen. Letztlich landeten wir bei einer Verknüpfung von Segel und Notebookklassen und haben uns an verschiedenen Schulen nach bereits bestehenden Projekten umgesehen.

Am Donnerstag haben wir gemeinsam mit der Schulleitung unsere Eindrücke aus der Schwabachfahrt aufgearbeitet. Letztlich steht für uns als Ergebnis fest, dass wir im Schuljahr 2010/11 in unser Projekt einsteigen wollen. Im nächsten Schuljahr ist ein Einstieg schon aus finanziellen Gründen nicht möglich, der Schulhaushalt wurde am Montag vom Kreis verabschiedet und nachträgliche Änderungen sind “nicht drin”. Weil der Kreishaushalt sich aber am Kalenderjahr und nicht am Schuljahr orientiert, ist erst am 2010/11 finanzieller Spielraum da.

Zunächst war ich ein wenig enttäuscht, mittlerweile finde ich die “langsame” Einführung aber gar nicht so schlecht, es bleibt nämlich mehr Vorbereitungszeit. Jetzt wollen wir erst einmal die Kollegen informieren und schauen, ob wir genügend Mitstreiter finden.

  1. Die Schüler kommen mit dem Quali nach der 9. Klasse und können in zwei Jahren den Mittleren Bildungsabschluss erwerben.

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