1. #1 von admin am 13. März 2009 - 14:25

    Dass Moodle die RSS-Funktionen so anbietet war mir bisher nicht bekannt. In den Umgebenungen, in denen ich bisher gearbeitet habe, war das leider nicht möglich. Mein “eigenes” Moodle kann das auch nicht, ich werde jetzt aber den Hoster einmal anfragen. Bei uns an der Schule wird das Thema im Zusammenhang mit einer Laptopklasse jetzt langsam “heiß”, so dass ich für jeden Tipp dankbar bin.
    Zu Mahara: im Grunde überfordert das Programm meine Schüler, so dass ich in der Anfangsphase der Laptopklassen die Portfolioarbeit wohl über das Blog in Moodle laufen lassen werde. Das soll nicht heißen, dass Mahara “schlecht” ist, für ältere Schüler ist das sicher eine Option, aber eben leider nicht für eine 8. Klasse

  2. #2 von Steffen Sauer am 14. März 2009 - 21:49

    Schade, wäre sehr gerne gekommen, bin aber leider an diesem Wochenende in Tokyo :-( Wünsche Euch allen viel Spaß! Macht viele Fotos und stellt sie dann online, möchte Euch wenigstens nachträglich noch alle sehen :-) )!
    P.S. Habe die Mail an Birgit Schmidt weitergeleitet. So weit ich weiß, kommt sie.

  3. #3 von Stephan Bulheller am 26. März 2009 - 10:17

    LMS???

  4. #4 von Admin am 26. März 2009 - 16:14

    Learn Management System, zum Beispiel Moodle oder Teamlearn. Für die beruflichen Schulen gibt es leider keine Empfehlung durch das Ministerium, geschweige denn eine Art Support. Für die Gymnasien funktioniert das im Bayernmoodle recht ordentlich.

  5. #5 von Stephan am 6. April 2009 - 12:29

    Zu dem Punkt Social Network Skills hab ich letztens nen guten Podcast gehört:
    http://www.brouhaha.de/2009/01/brouhaha-03-fedex-vs-james-andrews-nichts-ist-privat-in-social-media/
    Ich glaube, dass hier gut klar wird was ohne Medienkompetenz passieren kann.

  6. #6 von Stephan am 6. April 2009 - 12:38

    Zu Kürze und Präzision:
    Im Berufsleben wird oft ein Maximalwert festgelegt, so dass in manche Aufgaben nicht mehr Zeit reinfließt als notwendig. Als Arbeitnehmer wird man aber auch für seine Zeit bezahlt. Und wenn man diese Woche nicht fertig wird, dann macht man es nächste Woche. Klar gibt es auch feste Termine, aber hier wird auch im Berufsleben deutlich, dass die erledigte Arbeit manchmal etwas umfangreicher sein könnte. Auch hier gibt es engagierte und weniger engagierte Personen.

    Bei Schülern ist das anders – sie haben keine fest vorgegebene Arbeitszeit zuhause. Da versucht jeder so schnell wie möglich fertig zu werden. Das resultiert dann in der Fragestellung: Wieviel muss es denn sein.

    Es wäre schön, wenn die Schüler einsehen würden, dass man auf jeden Fall ein Mindestmaß erledigen muß um die Anforderungen zu erfüllen. Vielleicht könnte man ihnen ja auch klar machen, dass Engagement mit in die Bewertung mit einfließt. Oder darf das nicht sein?

  7. #7 von Herr Rau am 6. April 2009 - 17:49

    Danke für die Liste. Ich habe bisher noch nicht kommentiert, weil ich nicht weiß, wo ich diese Liste parke, bis ich mal etwas mit ihr mache – noch schlummert sie also weiter in meinem Feedreader.

  8. #8 von Andreas am 20. April 2009 - 22:26

    »Wie kann man in einem LMS sicherstellen, dass die Schüler ihren Lernprozess selbst gestalten?«

    Ich glaube, das geht nur, wenn das LMS als ein Portal zur Entwicklung der Kompetenz genutzt wird, wie man selbst Lösungen für Probleme finden kann, indem man die verfügbaren Wissensquellen reflexiv nutzt.

    Hierzu ein paar spontane und ungeordnete Gedanken – (ich habe das Gefühl, hierzu demnächst mal einen ausführlichen Beitrag schreiben zu müssen – mal sehen, wie das die Zeit erlaubt):

    Den obigen Ansatz verfolge ich seit letztem Schuljar ohne LMS im Fach Naturwissenschaft und Technick (NwT), das in B-W als Hauptfach in der Mittelstufe eingeführt wurde. Wir arbeiten rein projektorientiert, drei große Projekte pro Schuljahr und die Schüler bekommen zu Beginn einen “großen” Projektauftrag, der die Ziele vorgibt, die in ca. 10 Wochen zu erreichen sind.

    Danach geht die Arbeit in Gruppen los und die Lernwege werden dabei selbst gesucht. Ich bin im Unterricht präsent mit Tipps, kritischen Fragen etc.

    Einige Erkennntnisse bisher:

    Es fühlt sich tw. “seltsam” an, diese Lernwege nicht zu kontrollieren b zw. immer nur knappe Einblicke in diese Wege zu bekommen. Dennoch sprechen die Ergebnisse dafür, dass viel Gelernt wird.
    Was genau gelernt wird, lässt sich oft schwer sagen. Es braucht noch mehr Balance zwischen diesem neuen Weg und der traditionellen Ergebnissicherung, weil auch klar ist, dass manche Grundlegenden Erkentnisse, die ich als Lernziele im Kopf habe, nicht bei allen ankommen.
    Die Motivation der Schüler ist gegenüber dem traditionellen Unterricht um Größenordnungen höher – ich übertreibe nicht. Schüler beklagen den Ausfall von Unterricht und fordern das Nachholen einer Stunde nach, weil sie “an ihrem Projekt arbeiten müssten”

    Insofern: die wirkliche Selbstgestaltung des Lernprozesses erfordert meiner bisherigen Erfahrung nach u.a. einen als sinnvoll und herausfordernd empfundene Aufgabe, Ressourcen, auf die man zurückgreifen kann, einen Berater, der weiterhilft, wenn man sich festgefahren hat (und wahrscheinlich noch einige Dinge mehr, die mir jeztzt nicht einfallen).

  9. #9 von Andreas Kalt am 26. April 2009 - 16:28

    Wirklich schöne Liste – kann Dir nur zustimmen!

  10. #10 von ö am 26. April 2009 - 19:10

    hast du bei allen mal die datenschutzsachen gelesen? das ist ja auch immer interessant, man teilt ja schließlich auch viel mit. gut, bei der verschlüsselung auf dem eigenen rechner wie bei wuala ist das wohl nicht so das ding, aber wie schaut es bei den anderen aus?
    aloha he,
    ö

  11. #11 von admin am 26. April 2009 - 19:39

    Stimmt, da hast du Recht. Sollte ich dringend nachholen!

  12. #12 von ö am 8. Juni 2009 - 21:30

    hi stephan, schau mal, hier gibt es auch historische karten:
    http://davidrumsey.com/

    gruß, jörg

  13. #13 von Haraye am 16. Juni 2009 - 19:33

    Das Thema is ja fast schon ne Nische, ne scherz beiseite:-) guter Beitrag, is mir sogar nen Link wert.

  14. #14 von Stephan am 24. Juni 2009 - 13:03

    und schon unterzeichnet? Ich hatte das schon letzte Woche gemacht und freu mich, dass die 50.000 heute schon überschritten sind ;-)

  15. #15 von Hugelgupf am 22. Juli 2009 - 13:40

    Ist der erste Kommentar angekommen oder im Spam-Filter gelandet? Hab mich bei der E-Mail-Adresse vertippt, sorry! (In dieser Version ist noch unten ein weiterer Absatz!)

    Hi, ich bin Schüler und auch unsere Schule hat 08/09 Notebookklassen eingeführt – ich bin nicht drin, die 10. Klasse ist schon zu alt dafür. Die 7er hatten die Möglichkeit dazu und ich hab viel davon gehört.

    Nur ist es meistens Negatives. Die Schüler, mit denen ich gesprochen habe, sagen, wenn sie sich noch einmal entscheiden könnten, dann contra Laptopklasse. Die Umsetzung war einfach zu schlecht; die Betreuung der EDV-Firma ist – gelinde gesagt – mies. Deswegen will ich mal warnen:

    - Nicht von EDV-Firma das Geld aus der Tasche ziehen lassen! Kritisch sein, und vor allem: Darauf aufpassen, dass die EDV-Firma den Schulleiter nicht allzu volllullt und ihm den letzten Dr*** andreht. (Unserer ist immer noch voll überzeugt von unserer EDV-Firma)

    - Notebook-Angebote der EDV-Firma prüfen. Die Notebooks unserer Laptopklasse waren völlig überdimensioniert, zu schwer, zu teuer. Die EDV-Firma hat viele (kostenpflichtige) Schul-Programme mitangeboten und -installiert – das mag zwar schön und gut sein, nur sollte vorher dafür gesorgt sein, dass sie im Unterricht wirklich gebraucht werden; und dass sie nicht doppelt vorkommen
    – (die EDV-Firma hat z.B. zwei verschiedene kostenpflichtige Programme mit quasi den gleichen Funktionen installiert gehabt, wenn ich mich nicht irre)

    - “Online-System” vorher testen und prüfen; sicher stellen, dass es gewartet wird und angemessen administriert

    – Wir hatten z.B. schon einen Lernserver vorhanden – läuft mit Moodle – und die EDV-Firma hat unseren Schulleiter irgendwie davon überzeugt, noch ein ILIAS-Lernserver aufzusetzen; hat gleich einen Server und einen separaten DSL-Anschluss dazugepackt (=> damit extra teuer?!)

    – EDV-Firma hat bei uns angeblich “eigenes” Konzept für ILIAS gehabt, sodass es für Schulen “nutzbar” wird: Völliger Schwachsinn, sie haben einfach den “Studentenbereich” in “Schülerbereich” umbenannt und damit war der Käse gegessen.

    – EDV-Firma hat eine Woche gebraucht, um Spam im System zu entfernen; hat daraufhin allen Nutzern das Recht entzogen, Kalender und viele andere Dinge zu bearbeiten – auch den Lehrern.

    Also, ich möchte davor warnen: Lasst Euch nicht übern Tisch ziehen. Und bitte macht Euch mehr Gedanken – eine wilde, konzeptlose Nutzung von MS Office und diesen ganzen “Schul”-Programmen wie DynaGeo usw ist nicht besonders glücklich.

    Btw, noch etwas: Achtet darauf, ob der Lernserver auch am Wochenende läuft. Bei uns wurde er nämlich teilweise abgeschaltet.

  16. #16 von admin am 23. Juli 2009 - 17:36

    Hallo, dein Kommentar ist nicht im Spamfilter verschwunden. Ich bin leider seit neun Tagen offline, weil mich mein Internetanbieter wieder einmal im Stich lässt (Telephon geht auch nicht!). Deine Anmerkungen sind für mich sehr nützlich, vielen Dank! Wir stecken immer noch in der Planungsphase und sind froh über alle Rückmeldungen, die wir bekommen können. Als PC-Anbieter favorisiere ich momentan Dell. Viele andere Schulen haben gute Erfahrungen mit der Firma gemacht und eigentlich sagen alle übereinstimmend, dass sie sofort wieder mit Dell arbeiten würden. Die Lernplattform könnten wir uns mit der Berufsschule teilen, die haben mittlerweile eine mehrjährige Erfahrung mit ihrem Anbieter und sind sehr zufrieden.
    An MS-Office werden wir wohl nicht vorbeikommen, die Schüler lernen ja im Datenverarbeitungs- und Textverarbeitungsunterricht mit Office und da erscheint es mir wenig sinnvoll, auf den Laptops dann mit anderen Programmen zu arbeiten.
    Danke nocheinmal für deine Rückmeldung!

  17. #17 von Hugelgupf am 27. Juli 2009 - 14:55

    Gern geschehen. Tut mir leid, zu Dell kann ich nichts sagen – wir haben diese örtliche EDV-Firma, die uns den ganzen Kram bestellt hat. Was ich zu Dell sagen kann ist, dass sie teuer sind. Und das darf nicht zu teuer werden, schließlich sind in diesen Zeiten nicht alle Familien reich ;)

    Nein, an MS-Office kommt man zwar nicht unbedingt vorbei. Aber bitte nicht wild und querbeet, und bitte dann auch nicht Word benutzen, um Tabellen zu machen, und Excel, um lange Texte zu schreiben. Alles schon erlebt.

  18. #18 von Jörg Kleinsteuber am 2. August 2009 - 19:10

    Ich bin Lehrer an einem Thüringer Gymnasium.

    Im Twitter von: @Schul_blog war ein Link auf Ihren Blog zum Thema Schulfilter.
    Ich ( @ElliGymEisenach) habe geantwortet, dass hier in Thüringen ein besserer Schutz existiert –> http://filter.th.schule.de

    Wir nutzen das seit 2 Jahren und haben super Erfahrungen damit! Und wenn ein Schüler mal auf “gesperrte” Seiten gehen muss (z.B. zur Materialsammlung für ein Referat über Kinderpornos, dann lasse ich ihn an den Lehrerrechner – die sind ohne Filter! ;-)
    Gar keinen Filter einzusetzen halte ich bedenklich – sowohl in der Schule als auch privat zu Hause, wenn man Kids von 6-ca. 16 unbeaufsichtigt am PC sitzen hat …

    MfG Jörg Kleinsteuber

  19. #19 von Marian Schroeder am 3. August 2009 - 13:01

    Sehr geehrter Herr Holze,

    ich finde es schade, dass Sie in Ihrem Blog zum Thema Schulfilter Plus zahlreiche falsche Aussagen treffen, die ich hiermit gern richtig stellen möchte:

    1.Die Software sperrt von sich aus?
    Der Schulfilter Plus wird von jeder Schule selbst konfiguriert. Der Filter sperrt von sich aus gar nichts. Es werden Themenfelder vorgeschlagen, welche von der Schule durch einfachen Knopfdruck im Internetgrundschutz ausgewählt oder abgewählt werden können.

    2.Einstellungen vom Lehrerzimmer aus?
    Der Schulfilter Plus verfügt über ein Webinterface. Es müsste eigentlich bekannt, dass man ein Webinterface von jedem Rechner mit einem Browser aufrufen. Also auch von einem im Klassenraum. Dies kann sogar in der Pause oder 1 Woche vorher gemacht werden. So geht keine Unterrichtszeit verloren…

    3. “Böse Seiten” und störende Seiten
    Der Schulfilter Plus differenziert über 70 verschiedene Themenfelder mit jeweils vielen Millionen kategorisierten Webseiten, die täglich aktualisiert werden. Welche Themenfelder für wen und wann blockiert werden kann über die sog. Lernboxen von jedem Lehrer und/oder vom Administrator der Schule konfiguriert werden. Sie können also jederzeit eine Freischaltung je nach Unterrichtskontext vornehmen.

    Sollten Sie weitere Fragen haben, können Sie sich gern an das TIME for kids Service-Center für Schulen wenden. 030 293 69 89 0 o. support@time-for-kids.de Hier bekommen Sie technische und pädagogische Hilfe, bis alles in Ihrer Schule läuft.

    Eine Bitte: Lassen Sie sich durch unseren Support helfen, bevor Sie fachlich falsche Aussagen über ein Produkt treffen, dass in vielen tausend Schulen bundesweit erfolgreich eingesetzt wird.

    Für Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung

    Mit freundlichen Grüßen
    Marian Schroeder

  20. #20 von admin am 3. August 2009 - 16:06

    Hallo Frau Schroeder,
    zunächst einmal Danke für Ihre Einwände. Dass Sie ihr Produkt “verteidigen” ist mir klar und das ist ja auch in Ordnung so. Vielleicht ist meine Formulierung “sperrt von sich aus” auch wirklich so zu verstehen, dass das die Software ohne menschliches Zutun macht. Das ist natürlich falsch und sollte der Eindruck entstehen, dass Time for Kids “einfach so” Seiten sperrt, dann tut mir das leid. Natürlich sitzt am Ende jemand da und schraubt an den Einstellungen.
    Auch mit Ihren restlichen “Einwänden” haben Sie Recht. Allerdings nur bis zu einem gewissen Punkt, den ich Ihnen gerne erklären möchte. Letztlich kommt es nämlich darauf an, wie man die Software einsetzt. Einstellungen lassen sich bei uns eben nur im Lehrerzimmer vornehmen. Die Schule will nicht, dass sich viele Lehrer mit dem Programm auskennen und dass jeder seine eigenen Einstellungen laufen lässt. Im Grunde kennt sich nur ein Kollege wirklich mit dem Programm aus. Dass ich ihn nicht permanent anfrage, damit er mir diese und jene Seite freischaltet, ist – so glaube ich – verständlich.
    Eigentlich ging es mir ja auch nicht um Ihre Software (so dass ich den Support wohl eher nicht brauchen werde), sondern um die Verwendung von Schulfiltern allgemein. Wie soll man Schüler medienkompetent machen, wenn man ihnen den Zugang zu eben diesen Medien versperrt? Schulen setzen den Filter aus zwei Gründen ein: Kontrolle der Schüler (der darf nämlich nur tun was ich will) und rechtliche Absicherung (die Eltern können uns nichts vorwerfen). Das mag aus Ihrem Blickwinkel erfolgreich sein, aus meinem nicht. Ich habe mittlerweile an fünf Schulen hospitiert, die Laptopklassen anbieten und diese auch mit der hohen Medienkompetenz “bewerben”. Zwei Schulen öffnen ihren Schulfilter erheblich, eine Schule schaltet den Filter in den Laptopklassen aus. Wie das an unserer Schule funktionieren wird (wir bekommen nun auch eine Laptopklasse) ist mir noch nicht klar, aber die Diskussionen mit der Schulleitung wird sicher spannend.

  21. #21 von ö am 11. Dezember 2009 - 22:07

    also so nett ich hotpotatoes von den möglichkeiten finde, so sehr nerven mich die bugs.
    Jmix-übung erstellt, Webseitenvorschau geht ohne probleme, Links gehen.
    Dann über Explorer die HTMLs geöffnet – siehe da, nur die Maske wird angezeigt, die eingebene Übung fehlt.
    selbes Ergebnis unter FF und IE.

    zeit-nutzen ist dann doch etwas eingeschränkt.
    gruß,
    ö

  22. #22 von Guido am 17. Dezember 2009 - 10:10

    Wenn wir vorher auf alle gehört hätten, die gesagt haben, das geht nicht, wären wir nicht da, wo wir jetzt sind. Also nicht aufgeben! Der Idealismus stirbt zuletzt. :-)
    HG, Guido

  23. #23 von admin am 17. Dezember 2009 - 13:33

    Danke für deine aufmunternde Worte. Wir bleiben dran!

  24. #24 von ö am 18. Dezember 2009 - 22:14

    Nach einer leichten und komfortablen Eingabe der Schülerdaten habe ich die Seite mit meinen Schülern (Förderzentrum), 7./8. Klasse getestet.

    Nachdem ich entdeckt habe, dass die Yahoo!Toolbar die Popups mit den Übungen blockiert hat, konnte es dann auch losgehen (wobei einige Schüler mit wilden Rechts-Links-Klick-Orgien den Popup-Blocker überlistet hatten ;-) .

    Die Bedienung war für keinen der Schüler ein Problem, lediglich die Übungsschleife verwirrte einige Wenige (”warum geht das jetzt nicht weiter?”), das war aber schnell zu klären.
    Die Übungen zu Groß-Kleinschreibung (Nr. 2) fand ich gut gemacht, auch der Schwierigkeitsgrad steigt im Verlauf des Trainings sinnvoll an. Die Sätze ergeben nacheinander auch eine recht witzige kleine Geschichte, so dass auch nebenbei noch etwas Wissen angehäuft werden kann. Oder weiß hier jemand, was ein Dodo ist?

    Für meine Schüler war eines der Hauptprobleme die erforderliche Konzentration bei der Übung. So wurden neuentdeckte Fehler ausgebessert, dafür die vorher entdeckten Fehler beim 2. Durchlauf übersehen. Das mündete dann in weiteren Übungsschleifen. Hier wäre es schön, dass der Trainer bereits korrekte Eingaben übernimmt, um Frustrationen zu vermeiden (tritt das auch in anderen Klassen/Schulformen in diesem Maße auf?)

    Dieser erste Testlauf hat mich persönlich überzeugt, eine Anfrage an den Admin der Seite hatte ich einen Tag später beantwortet. Mir fehlt eigentlich nur eine detaillierte Fehleranalyse, aber die ist laut Infos im Entstehen, bzw. man kann Wünsche äußern.

    Die wenigen Wünsche werde ich wohl erst einmal sammeln und dann an den Autor der Seite weiterleiten.

    Grüße vom Ö

  25. #25 von admin am 19. Dezember 2009 - 16:16

    Danke für deine Einschätzung. Das mit der Endlosschleife kann ich bestätigen. Meine Schüler haben dann angefangen zu raten, statt in die Hilfe zu schauen. Die Hilfe ist für Schüler einer Förderschule aber sicher nicht hilfreich, sie ist recht (zu) wissenschaftlich, selbst für meine Schüler. Die Fehleranalyse vermisse ich ebenfalls. Mal sehen, was sich auf der Seite in Zukunft tut.

  26. #26 von scheppler am 19. Dezember 2009 - 20:33

    Ich habe das Tool auch vorgestellt und auf einige Details hingewiesen: http://blog.initiatived21.de/2009/11/aus-dem-alltag-rechtschreibung-mal-online/

  27. #27 von admin am 20. Dezember 2009 - 09:13

    Ich kann deine Erfahrungen teilen und ich bin sehr gespannt, wie sich v.a. die Auswertung in Zukunft entwickelt. Der Einsatz während des Unterrichts ist natürlich schon auf Grund der schulischen Infrastruktur schwierig. Kein Zugang zum Computerraum, ein Laptopwagen mit 16 Einheiten für die ganze Schule. Im nächsten Jahr werde ich in einer Notebookklasse unterrichten, da wird die Seite aber sicher zum “normalen” Angebot gehören.

  28. #28 von Igor am 20. Dezember 2009 - 15:04

    10.000 Delegierte aus 190 Ländern haben Millionen und Abermillionen von Flugkilometern verbraten und damit nicht gerade dazu beigetragen etwas positives zur CO2 Debatte hinzu zufügen.
    Ich denke sparen kann nicht das schlechteste sein.
    Also nicht verzichten auf Urlaub, Nahrung und Co., sondern weniger Fleisch essen, weniger heizen und weniger Strom verbrauchen – ich meine nur etwas weniger bei allem was man tut, spart auch am eigenen Geldbeutel.

    Igor

  29. #29 von Björn am 21. Dezember 2009 - 14:45

    Klasse Spiel, macht sehr viel Spaß, vorallem wenn man es spielt statt Unterricht zu machen. ;p
    Anmerkung: das war dein Unterricht!

  30. #30 von Marcel am 21. Dezember 2009 - 14:46

    Das Thema Klimawandel ist sehr wichtig.! Durch das Spiel wird es ein bewusster und deutlicher wie schnell sich das Klima verändern kann.

  31. #31 von Florian Werner am 21. Dezember 2009 - 14:46

    das spiel ist sehr gut und es macht viel spaß. man kann es gut mit freunden spielen und man sieht, wie leicht sich das klima verändern kann

  32. #32 von Björn am 21. Dezember 2009 - 14:47

    /edit: der beste Unterricht seit langem

  33. #33 von Maximilian Manger am 21. Dezember 2009 - 14:50

    In dem Spiel wird einem klar, wie schwer es die Politiker eigendlich haben. Außerdem macht es rießigen Spaß und ich würde es jedem weiter empfehlen.

  34. #34 von mccab99 am 7. Januar 2010 - 11:30

    Eine ziemliche coole Sache auf dem Weg zu selbstinitiierten Projekten ist die Nutzung einer Codebasis für viele Moodlesysteme – das ist gar nicht so schwer:

    http://riecken.de/index.php/2010/01/moodlemu-die-zweite-nun-geht-es-definitiv/

    In eurem Fall:
    Managed Server mieten mit z.B. Plesk als Adminoberfläche (da gibt es Full-Backups per Klick), den gezeigten Patch adaptieren, das einzige zu pflegende Moodle immer schön aktuell halten – sehr begrenzter Aufwand für x Moodles. Und mit der eigentlichen Serverpflege hat man nichts am Hut.

  35. #35 von admin am 7. Januar 2010 - 15:21

    Ja, Deinen Artikel hatte ich mit Interesse gelesen. Wo hostest du deine Moodle-Projekte und was kostet das?

  36. #36 von mccab99 am 9. Januar 2010 - 19:46

    Von der Schule aus haben wir einen Rootserver – Hetzner, 50,- Euro/Monat, als managed Variante liegst du da bei 79,- Euro/Monat.

    Privat hoste ich auf Root- und Vservern mit Rootzugriff.

    Gruß,

    Maik

  37. #37 von admin am 9. Januar 2010 - 19:52

    Danke für deine Antwort. Eigentlich wäre deine Vorgehensweise einen Versuch wert, v.a. würde mich interessieren, ob ich das gebacken bekomme, allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass meine Schule fast 1000.-€ im Jahr für Moodle ausgeben würde.
    Allerdings hatten wir ja sowieso geplant, eine gemeinsame Plattform zu betreiben, so dass man sich die Kosten teilen könnte. Unsere Nachbarschule zahlt (glaube ich) etwa 300.- € im Jahr für ihre Plattform, die dann allerdings von einem Kleinunternehmen betrieben wird.
    Ich werde deine Idee jedenfalls beim nächsten Treffen einmal vorstellen und dann sehen, wie die Kollegen reagieren.

  38. #38 von mccab99 am 9. Januar 2010 - 20:03

    Server lohnen sich ausschließlich, wenn man 10-20 Schulen auftreibt, die das wollen, ansonsten ist das Overkill. Für eine Schule reicht ein Hostingpaket bei einem Mittelständler i.A. aus. Am flexibelsten ist man aber immer mit einer eigenen Hardwarebasis – gute Provider bieten Testaccounts an, sodass man prüfen kann, bevor man sich bindet.

  39. #39 von Ali Yildirim am 1. Februar 2010 - 20:15

    Hallo Herr Holze,
    wir freuen uns, dass Sie wieder über uns schreiben. Natürlich bieten wir auch Schullizenzen an. Die Preise variieren je nach Klassen- bzw. Schulgröße und werden nach individueller Anfrage mitgeteilt.
    Würden uns freun, wenn Sie CoboCards wieder einsetzten.
    Beste Grüße
    Ali Yildirim

  40. #40 von Guido am 13. Juli 2010 - 14:17

    Klingt sehr interessant. Leider sind da nicht alle Programme wählbar/vorhanden, die bei uns eingesetzt werden. Weißt du, ob man da noch mehr wählen kann bzw. den Installer nachträglich bearbeiten?

  41. #41 von admin am 13. Juli 2010 - 14:35

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man den Installer im Nachhinein einfach aufbohren und ändern kann. Obwohl: wahrscheinlich schon, wenn man sich auskennt. Ich könnte es nicht. Versuche doch mal Kontakt aufzunehmen und frage nach, ob man das ein oder andere Programm mit aufnehmen kann, ein Versuch ist es sicher wert.

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